Mineralfutter für Pferde

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Intensive Weidenutzung und Düngung können zu einem Mangel an Mineralstoffen in den Futterpflanzen führen. Manchmal gibt es Böden, die von Natur aus bestimmte Mineralien nicht in ausreichender Menge besitzen. Hier ist dann der Mensch gefragt, um Mangelerscheinungen vorzubeugen. Außerdem verliert ein Pferd bei der Arbeit über den Schweiß zusätzlich Mineralstoffe.

Daher ist es für die Gesundheit des Pferdes unerlässlich, diese Stoffe über das Futter wieder aufzunehmen. Darüber hinaus spielt natürlich das Alter des Pferdes eine große Rolle. Junge Pferde haben zum Beispiel einen anderen Bedarf als ältere Artgenossen. Bei der Wahl des Mineralfutters für Pferde müssen alle Faktoren berücksichtigt werden. Der Bedarf muss also immer individuell ermittelt werden. Die Häufigkeit der Arbeitsstunden pro Tag oder Woche ist ein wichtiger Faktor bei der Dosierung. Als nächstes spielt die Bodenbeschaffenheit eine wichtige Rolle. Informationen hierzu können bei den meisten Agrargenossenschaften erfragt werden. So erhält man schon einmal einen groben Richtwert für die Dosierung.

Je nach Artenvielfalt und vertretenen Arten wird ein bestimmter Teilbedarf durch das Futter auf der Weide gedeckt. Selbstverständlich darf das eigene Futter nicht vergessen werden. Oft enthalten auch diese Futtersorten natürliche oder zugesetzte Mineralstoffe. Hierzu gehört selbstverständlich auch der Salzlecker auf der Koppel oder in der Box. Leider gilt die Regel, dass viel auch viel hilft, nicht bei Lebewesen. Eine Überversorgung ist ungesund für das Pferd. Die Kunst besteht darin, den passenden Mittelweg zu treffen. In einem Pensionsstall kann der Austausch mit den anderen Reitern schon einmal einen guten Überblick verschaffen. Bei der geeigneten Wahl für das Mineralfutter für Pferde sind dann genaue Informationen gefragt.

Bei der Vielzahl der Produkte gibt es Richtlinien vom jeweiligen Hersteller. Eine erste Auswahl ist die Sortierung nach dem Alter der Tiere. Ab hier genügt ein Blick auf die Zusammensetzung. Die Dosierungsvorgaben beruhen auf Erfahrungen des jeweiligen Herstellers. Nach diesen Empfehlungen fällt es recht leicht, das passende Mineralfutter für Pferde zu finden. Die Zuteilung des Mineralfutters sollte möglichst auf mehrere Portionen aufgeteilt werden. Die Speicherfähigkeit dieser Vitalstoffe ist sehr begrenzt. Steht das Pferd über Nacht in der Box, kann die abendliche Ration schon vorbereitet werden.

Bei dauerhaftem Weidegang helfen manchmal auch die Stallbetreiber und sorgen für die extra Fütterung. Ist das nicht möglich, muss eben der Besitzer einen zweiten Besuch bei seinem Pferd einplanen. Erfahrungen haben gezeigt, dass sich sogar manche Beschwerden mit der Zugabe von Mineralfutter gebessert haben oder sogar ganz verschwunden sind. Je genauer die Dosierung erfolgt, desto gesünder und leistungsfähiger ist das eigene Pferd. Da investiert man doch gerne einmal etwas Zeit für die gesunde Nahrungsergänzung des Pferdes.


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